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Herausgegeben von Gerald Braunberger, Jürgen Kaube, Carsten Knop, Berthold Kohler
Mikroplastikstücke unter dem Mikroskop. Bild: Janice Brahney/Utah State University/dpa
Korallen können dazu beitragen, dass die Meere sauberer werden. Das haben Gießener Biologen gezeigt. Der positive Effekt hat aber auch eine Schattenseite.
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Korallen können Mikroplastik aus dem Wasser filtern und so einen Beitrag zum Kampf gegen die Meeresverschmutzung leisten – allerdings zu einem hohen Preis. Zu dieser Erkenntnis sind Wissenschaftler der Uni Gießen gelangt. In Meerwasseraquarien haben sie vier Korallenarten untersucht, die im Indopazifik vorkommen. Über 18 Monate setzten sie die Nesseltiere einer starken Mikroplastik-Belastung aus und konnten dabei mit dem Mikroskop beobachten, wie die Korallen die etwa 100 Mikrometer kleinen Partikel aufnahmen. Gewebe- und Skelettanalysen zeigten, dass die Tiere bis zu 84 Mikroplastikteilchen je Kubikzentimeter einlagerten. Dies geschieht, wenn die Korallen Plankton als Nahrung aus dem Wasser filtern. Fremdstoffe, die sie dabei aufnehmen, werden normalerweise ausgeschieden. Manchmal bleiben sie aber auch in der Koralle – so wie das Plastik.
Nach Ansicht von Studienleiterin Jessica Reichert können Riffkorallen auf der ganzen Welt jährlich bis zu 20 000 Tonnen Mikroplastik binden. Das entspreche etwa einem Prozent des Mikroplastiks in den Riffgewässern.
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Mit ihrer Studie haben die Gießener Biologen nach eigenen Angaben erstmals bewiesen, dass Lebewesen Mikroplastik langfristig aus der Umwelt entfernen können. Für die Korallen selbst könnte diese Dienstleistung fatale Folgen haben: Möglicherweise schadet das eingelagerte Plastik der Stabilität und Widerstandsfähigkeit der Riffe.
Link zur Studie: https://doi.org/10.1111/gcb.15920
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Gießener Studie: Korallen filtern Mikroplastik aus dem Meer
Korallen filtern Mikroplastik aus dem Meer
Korallen können dazu beitragen, dass die Meere sauberer werden. Das haben Gießener Biologen gezeigt. Der positive Effekt hat aber auch eine Schattenseite.
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