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2022-06-25 02:13:21 By : Ms. Christine Zhang

Fitnessbänder sind für das Training in den eigenen vier Wänden geeignet, und zwar sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene. Je nach Trainingsziel haben wir unterschiedliche Empfehlungen. Wir haben 21 Fitnessbänder getestet.

Wir haben neun weitere Fitnessbänder getestet. Neue Empfehlungen sind das 3er-Set von Via Fortis, das Decathlon Glute und das Ponsey-Set.

Wer sein persönliches Fitnessprogramm zu Hause noch intensiver gestalten möchte, sollte sein Training mit einem Fitnessband erweitern. Sie sind flexibel einsetzbar: Für physiotherapeutische und Reha-Übungen ebenso wie für Gymnastik und das Krafttraining. Mit den Fitnessbändern werden Körperübungen noch anspruchsvoller. Es gibt sie als lange, offene Bänder – teilweise mit Griffen – und als Loops, also geschlossen. Loops eignen sich besonders gut für das Beinmuskulatur-Training.

Je nachdem, was man mit seinem Training erreichen möchte, eignen sich unterschiedliche Bänder. Um ein möglichst breites Spektrum abzudecken, haben wir 21 Fitnessbänder getestet.

Das Via Fortis 3er-Set besteht aus drei langen, unterschiedlich starken Loops: Das schwarze Band ist light, Lila bedeutet medium und das grüne ist strong. Zusätzlich ist der Stärkegrad seitlich auf den Loops angegeben. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Bändern sind deutlich zu spüren. Man kann im Training auch zwei Fitnessbänder kombinieren, das verstärkt den Effekt.

Neben dem 3er-Set gibt es auch ein 4er- und 5er-Set. Die Loops können für Dips, Klimmzüge und Planks genutzt werden. Doppelt liegend messen die Fitnessbänder zwischen 100 und 106 Zentimetern. Je breiter das Loop, desto stärker wird es. Die Widerstandsbänder sind etwa einen halben Zentimeter dick und äußerst stabil. Der leichte Latex-Geruch war nach ein paar Tagen verflogen.

Im Set ist zudem ein Türanker und ein Aufbewahrungs- und Transportbeutel enthalten. Der Türanker lässt sich einfach zwischen Türrahmen und Tür befestigen, er ist stabil und robust. Die Loops können ebenfalls ganz leicht daran festgebunden werden. Durch die Schaumstoffrolle des Türankers wird dieser nicht herausgezogen und gleichzeitig werden Türrahmen und Tür vor Kratzern geschützt.

Wenn man sich auf der kostenlosen Trainingsplattform umove anmeldet, findet man ein Video-Workout mit einigen Übungen, die gezielt einzelne Muskelbereiche behandeln.

Wir haben das offene Thera-Band Übungsband in der grünen Farbe (stark) getestet. 2,1 Kilogramm entsprechen laut Hersteller 100 Prozent Dehnung.

Das Band hat eine Länge von über zwei Metern und kann universell eingesetzt werden: Zur Kräftigung der verschiedenen Muskelgruppen und auch zur Prävention. Vor allem Neulinge werden mit dem Fitnessband gut zurechtkommen. Aber auch für Fortgeschrittene lässt sich das Band gut ins Training integrieren. Wer bereits seit längerem Krafttraining absolviert, sollte zu stärkeren Bändern greifen.

Das Übungsband besteht aus Latex und ist laut Hersteller nach Abschluss der Fertigung mit Talkum-Puder versehen worden. Das Band fühlte sich in unserer Hand angenehm und weich an.

Obwohl das offene Band sehr dünn ist, ist es überaus stabil. So kann das Band mehrmals um eine Hand gewickelt werden, wenn es für das Training kürzer benötigt wird, um etwa mehr Zug zu kreieren. Anfangs hatte es noch ein bisschen den Geruch von Latex, was aber kaum störte. Nach ein paar Tagen war der Geruch dann aber verschwunden.

Die beigelegte Anleitung hat uns überzeugt. Der Hersteller informiert darin über die Benutzung und Pflege seines Fitnessbands sowie die individuelle persönliche Handhabung beim Training.

Das Handbuch kommt in vier Sprachen. Außerdem sind 18 Trainingsübungen plus Variationsmöglichkeiten im Heft zu finden. Die Trainingsübungen sind dabei nach Themen gegliedert: Kräftigung der oberen Extremitäten, Bauch, Rumpf, der unteren Extremitäten und Übungen zur Verbesserung der Alltagsbewältigung. Die Ausgangsstellung und Endstellung sind dabei in Bildern mit einer Kurzbeschreibung dargestellt.

Wir sind auf jeden Fall von den Bändern in den unterschiedlichen Ausführungen sehr begeistert, denn auf diese Weise lassen sich konkret Muskelgruppen trainieren.

Das kurze Decathlon Glute wird einzeln verkauft, wir hatten das Loop mit dem höchsten Widerstandsgrad im Test. Daneben gibt es von dem Hersteller noch zwei andere Fitnessbänder mit weniger Widerstand. Das längste Modell sollte ein Länge von 41 Zentimetern haben.

Das kleine Fitnessband ist acht Zentimeter breit und sehr robust. Doppelt gelegt ist es 31 Zentimeter lang. Das Logo ist zwar auf dem Band aufgenäht, dafür ist aber die Widerstandsstärke nicht auf dem Band angegeben.

Neben der Elastizität hat uns die Textilbeschaffenheit gut gefallen, das Glute ist angenehm weich. Während des Trainingsprogramms lag das Band fest und ohne sich einzurollen auf unserem Oberschenkel.

Auf der Innenseite der Verpackung finden sich zehn Übungen mit Anfangs- und End-Pose. Für Anfänger ist es aber empfehlenswert nach ausführlicheren Beschreibungen des Bewegungsablaufs zu suchen. Das Decathlon kann bei 30 Grad in der Maschine gewaschen werden.

Zwar ist auf den Ponsey Fitnessbändern der Name Zakeroa angegeben, das ist aber auch die einzige Verwirrung im Test. Ansonsten können die Latex-Bänder überzeugen. Für wenig Geld erhält man bei diesem Set fünf unterschiedliche starke Loops.

Die verschiedenen Stärken heißen hier x-light, light, medium, heavy, x-heavy. Die unterschiedlichen Widerstandsgrade der einzelnen Bänder sind deutlich zu spüren. Die Stärkegrade liegen laut Hersteller bei 4,5/6,8/9/13,6 sowie 18,14 Kilo.

Leider rollen sich die Latex-Bänder während der Trainingseinheit schnell zusammen und schneiden je nach Übung ein wenig ein. Der Latex-Geruch war auch nach ein paar Tagen noch deutlich bemerkbar.

Die Ponsey Fitnessbänder können in dem kleinen, beiliegendem Beutel transportiert werden. Darüber hinaus finden sich im Zubehör eine kleine Anleitung mit zwölf verschiedenen Übungen für Bein-, Po- und Muskulatur.

Der Lieferumfang der Tomshoo Resistance Bands hat viel zu bieten: fünf große Fitnessbänder, ein Druckstangenset, einen Türanker und einen Aufbewahrungs- und Transportbeutel. Doppelt messen die Loops zwischen 103 und 106 Zentimetern. Je breiter das Band ist, desto mehr Widerstand hat es. Der Türanker und das Druckstangenset sind sehr stabil, das Set konnte uns anders als der Türanker aber nicht ganz überzeugen. Mitgeliefert wird auch eine Anleitung mit Übungen, allerdings nicht für das Druckstangenset.

Im Bemaxx 3er-Set gibt es die Loops in x-light, light und medium. Doppelt messen die Loops 102 Zentimeter. Zwischen den verschiedenen Stärken sind deutliche Unterschiede zu merken. Die Haptik ist angenehm und die Elastizität gut. Der Eigengeruch verfliegt weitgehend nach einigen Tagen. Der Hersteller stellt auf seiner Website ein Manual zum Download bereit. Hier finden sich mehr als 40 Übungen, die nach einzelnen Muskelgruppen sortiert sind. Einen Aufbewahrungs- und Transportbeutel gibt es ebenfalls.

Bei den Fitnessbändern aus Textil haben uns die CFX Loops ebenfalls gut gefallen. Allerdings haben sich die Textil-Loops keineswegs so lang dehnen lassen wie die Modelle aus 100% Latex. Dafür rollen sie sich in gespannten Zustand nicht zusammen und können damit auch nicht kneifen. Die Loops haben alle eine Länge von 36 Zentimetern und eine Breite von acht Zentimetern. Sie können angesichts der Dicke und der Breite nur relativ schlecht mit den Händen umfasst werden. Das schränkt den Anwendungsbereich der Loops noch weiter ein. Am besten sind sie für das Training der Beine geeignet.

Die CFX Loops haben drei verschiedene Widerstandsstufen: grün (Light), rosa (Medium) und lila (Heavy). Die Unterschiede konnten wir gut spüren. An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Mitgeliefert wird ein schwarzer Aufbewahrungsbeutel mit Zugband. In einem beiliegenden Flyer sind neun Übungen mit je einer Darstellung abgebildet. Wer die eindeutigen Bewegungsabläufe braucht, kann im Netz nach entsprechenden Übungen suchen. Mit welcher Übung welche Muskelgruppen trainiert werden können, ist leider nicht vermerkt.

Die Loops des Vierer-Sets von Ellema sind beschriftet und doppelt 102 Zentimeter lang. Im Test hatten wir die Stärken x-heavy, heavy, medium und light. Zwischen den einzelnen Bändern sind die Unterschiede deutlich zu spüren. Stabilität, Elastizität und die Haptik sind gut. Der Aufbewahrungs- und Transportbeutel ist eher ein kleiner Rucksack, hier finden neben den Bändern auch andere Dinge Platz.

Das Superletic Powerband medium wird einzeln verkauft und ist verglichen mit den anderen getesteten Loops eher teuer. Doppelt misst das beschriftete Latexband 95 Zentimeter. Das Latex riecht man jedoch nicht. Einen Aufbewahrungs- und Transportbeutel gibt es ebenfalls. Es gibt das Powerband auch noch in anderen Widerständen. Die Gebrauchsanleitung beinhaltet zehn Übungen, wobei auch immer die jeweiligen Muskelgruppen markiert sind, die bei der Übung trainiert werden.

Es gibt zwei Arten von Fitnessbändern: offene Bänder (mit Griffen versehen tragen sie die Bezeichnung Expander) und Loops, also in sich  geschlossene Bänder. Die offenen Bänder haben in nicht gedehntem Zustand meistens eine Länge von zwei bis drei Metern. Da die Bänder sich gut um die Hand wickeln lassen sollen, sollten sie auch nicht kürzer sein.

Die offenen Bänder sind zwar ziemlich dünn, verfügen aber dennoch über eine Robustheit. Sie sind in unterschiedlichen Stärken erhältlich. Werden sie doppelt gelegt, erhöht sich der Widerstand nochmal. Es können gezielt vereinzelte Muskelgruppen, als auch mehrere Muskelgruppen gekräftigt werden.

Loops (auch als Mini-Loops bezeichnet) haben meist eine Länge von etwa 60 Zentimetern. Es sind aber auch Loops mit größerem Umfang erhältlich. Kleine Loops sind nicht so variabel einsetzbar wie lange Fitnessbänder. Sie sind in erster Linie für die Kräftigung von Po, Armen und Beinen geeignet.

Zum großen Teil werden Fitnessbänder im Set von drei bis fünf Bändern angeboten. Die Stärke der Bänder variiert dabei, zum Beispiel von »light« bis »xx-heavy«. Jedes Band im Set ist dann farblich unterschiedlich. Da jeder Hersteller seinen eigenen Standard hat, gibt es kein gängiges System zur Kennzeichnung.

Dass die Bänder so leicht, kompakt und klein sind ist sehr praktisch. Als Trainingsgerät können sie so komfortabel überall mitgenommen werden. Da die Fitnessbänder sehr dehnbar sein müssen, sind Naturkautschuk und Latex beliebte Materialien. Es gibt ebenfalls Varianten, die aus gummierten Textil bestehen. Auch hier ist meistens Latex enthalten.

Damit die Bänder nicht kaputt gehen, sollten sie vor Sonneneinstrahlung, Staub und Hitze geschützt werden. Ebenfalls sollte man die Beschädigung durch spitze oder kantige Gegenstände vermeiden. Wenn die Bänder transportiert werden, dann in einem Aufbewahrungsbeutel. Praktischerweise gehört zum Lieferumfang vieler Hersteller einer dazu.

Damit das Band auch länger als Trainingsgerät genutzt werden kann, achten Sie auf die korrekte Haltung Ihrer Hand. Die Finger müssen offen sein und dürfen keine Faust bilden. Halten sie das Band in einer Faust, drücken die Fingernägel in das Material des Fitnessbandes. Lassen Sie die Finger stattdessen gestreckt und umwickeln Sie mit dem Band Ihre geöffnete Hand.

Es sollten auch keine Fixierungsklammern genutzt oder Knoten in die Bänder gemacht werden, weil dadurch das Material geschädigt wird. Eine regelmäßige Reinigung des Bandes mit Seife und Wasser ist ebenfalls nötig. Die textilen Bänder können gut in der Waschmaschine gereinigt und an der Luft getrocknet werden.

Rollen bzw. legen Sie die Bänder erst dann, wenn sie richtig trocken sind – das gilt auch für die Zeit direkt nach dem Training. Wenn die Bänder noch feucht sind, können sie verkleben und beim Versuch reißen, sie zu lösen.

Die Latex-Fitnessbänder können mit Babypuder oder Talkum neu eingepudert werden. Wenn Löcher oder kleine weiße Striche auf dem Material sichtbar werden, sollten Sie das Band austauschen oder entsorgen. Das Risiko eines Risses des Bandes beim Training ist dann hoch.

Wir haben zwölf Fitnessbänder getestet: neun Loops und drei offene Bänder. Vielen Hersteller boten ein Bänder-Set an. Bei vielen Produkten gab es ein kleines Handbuch mit Übungen und einen Aufbewahrungsbeutel dazu. Acht der Bänder sind aus Naturkautschuk/Latex, vier Bänder (alles Loops) sind aus gummiertem Textil.

Für den Test haben wir uns zwei separate Trainingsprogramme zusammengestellt, da mit den offenen Bändern andere Übungen absolviert wurden als mit den Loops.

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